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Autor Thema: Sektflaschen aufmachen?  (Gelesen 556 mal)
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mirkowe
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« am: September 19, 2004, 18:25:29 »

Ist das nicht ein lustiger Wahlabend? Münte, der sich wahrscheinlich gerade Zahlen von 1976 angeschaut hat, erklärt das Ergebnis der Wahlen in Brandenburg und Sachsen als Sieg der Sozialdemokraten. Hat dem niemand gesagt, daß die SPD in Sachsen einstellig und gleichauf mit der NPD ist und in Brandenburg minus 7 Prozent verloren hat und nur dank Platzeck und mangels Alternativen dort an erster Stelle liegt? Ich frage mich, wieso bei soviel Wirklichkeitsverdängung noch jemand SPD wählt...

Trotzdem gibt es etwas zu feiern: Die Volksparteien schleifen sich gegenseitig ab (Irgendwann braucht keiner mehr die CDU und die SPD), die Grünen kann im Osten (zu Recht) keiner leiden, die PDS wird neue Volkspartei und die NPD als nationale demokratische Alternative ist zum ersten Mal seit 36 Jahren wieder in einem Parlament. Jetzt geht das distanzieren und ausgrenzen wieder los. Man muß als erstaunter Fernsehzuschauer den Schaum, den Journalisten und Politiker der "Etablierten" vor dem Mund haben von der Bildröhre wischen und merkt dabei insgeheim, daß die "wahren Demokraten" wenig begreifen und sich wenig demokratisch gebärden...

Jetzt wird dem Osten bestimmt wieder Demokratieverdrossenheit vorgeworfen. Wenn man die Bilder vom Wahlabend sieht, kann man das nachvollziehen. Denn: Soll das demonstrative Verlassen von Gesprächsrunden, das Niedermachen von Vertretern der DVU (ich meine die  zugegebenermaßen debil wirkende DVU-Tussi) und der NPD demokratisch sein? Nö, oder?
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frank
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« Antworten #1 am: September 20, 2004, 07:48:25 »

Münte: "Neonazis wählt man nicht."

bäh, aber so etwas macht man doch nicht. Nein, aber die Bürger haben es doch getan. Ich denke mit solchen Äußerungen wird man die Menschen in Brandenburg und Sachsen sicherlich nicht abhalten, rechts zu wählen. Und das verlassen einer politischen Diskussion wg. der Aussage eines Kollegen, zeigt nicht gerade von Größe.

Frank.
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mirkowe
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« Antworten #2 am: September 20, 2004, 14:52:15 »

Otto Schily: Das gute Ergebnis für die NPD in Sachsen sei ein Grund, „an der Vernunft mancher Menschen zu zweifeln“.

Da schreit der Richtige. Wer hat denn mit einem blödsinnigen, schlecht vorbereiteten Verbotsantrag die NPD auf's Schild gehoben, ihnen mit agent provocateures Munition gegeben, daß die Richter in Karlsruhe gar nicht anders konnten und ihn ablehnen mußten? Wer hat da denn Vernunft bewiesen? Diese Arroganz und Ignoranz (oder ist es schlicht und ergreifend Blödheit?) kann eigentlich nur mit Stimmen für radikale Parteien beantwortet werden. Und wenn sich die SPD und die CDU, die sich bei Stimmenverluste noch auf die Schulter klopfen, so weiter machen, muß doch irgendwann auch der Betriebsblindeste begreifen, daß die "Etablieren" zur Erneuerung des Landes nicht taugen. Denn wer sich selbst nicht erneuern kann, taugt nicht für Reformen.

Im übrigen ist das Ergebnis in Sachsen und Brandenburg jetzt 20 Stunden nach Schließung der Wahllokale nüchtern betrachtet eine kleine Katastrophe. In Brandenburg werden wir bald rot-roten Zauber erleben dürfen und in Sachsen darf sich die einstellige SPD sogar an der Regierung beteiligen. Das müßte sie eigentlich aus Scham bleiben lassen. Aber diese Eigenschaft ist den ehemaligen Volksparteien genauso fremd wie der Blick in die Realität...
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bewett
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« Antworten #3 am: September 20, 2004, 19:17:52 »

Wenn alles nicht so traurig wäre, könnte man alles als Possenspiel betrachten und kräftig ablachen.
Die einen verkaufen massive Stimmenverluste als Sieg, bei den anderen ist der Katzenjammer so groß über den Einzug der Rechten in die Parlamente, dass sie dabei vergessen wer den Steigbügel gehalten hat für die Schwachköpfe, denn etwas anderes sind sie ja wohl auch nicht.
Wo geht die Reise mit Deutschland hin?
Es kommt einem das Grausen wenn man das Personal der Parteien Revue passieren lässt, welches versucht zu regieren bzw. es noch will.
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szdd
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« Antworten #4 am: September 27, 2004, 10:14:58 »

CDU und SPD haben als sogenannte Volksparteien längst Ihre Ideale (die irgendwann sicherlich mal vorhanden waren) verraten.

Das Problem ist die fehlende Alternative. Die Grünen sind die neue Partei der "Besserverdienenden" und sowieso immer unwählbar gewesen. Die PDS hat eine kommunistische Basis, FDP...ach lassen wir das.

Der Umgang mit demokratisch gewählten Parteien, die als rechtsradikal bezeichnet und vollkommen undemokratisch behandelt werden stinkt!

Alle die auf der Straße gegen Nazis demonstrieren, sollten lieber gegen die etablierten Parteien demonstrieren, da deren realitätsferne Politik den Wähler zur Protestwahl zwingt!

Was solche senilen Pappnasen wie Münteferingu und Schily von sich geben, kann getrost ignoriert werden.
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szdd
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« Antworten #5 am: September 27, 2004, 15:16:06 »

Da haben wir gleich noch ein Schmankerl zu Thema - Lügen, Lobbyismus, political correctness, Volksverhetzung, Blödheit....

Die Berliner Justiz hat ein Verfahren gegen NPD-Parteichef Udo Voigt eingeleitet. Grund für die Ermittlungen ist ein Interview in der rechten Zeitung "Junge Freiheit", in dem Voigt Hitler als "großen Staatsmann" pries und die Bundesrepublik als "illegitimes System" abkanzelte, das "abgewickelt" werden müsse.


http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,320171,00.html
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frank
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« Antworten #6 am: September 27, 2004, 15:40:16 »

Und noch so ein nettes Beispiel:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,320212,00.html

"...Nicht funktionierende Informationssysteme, teure Anti-Atom-Partys und andere Verschwendungsfälle kritisiert der Bund der Steuerzahler in seinem neuen Schwarzbuch. Rund 30 Milliarden Euro sollen Bund, Länder und Gemeinden für solch fragwürdige Projekte ausgegeben haben. Alles "rechtspopulistische Staatsschelte", konterte die SPD...."

Armes Deutschland!!!

Frank.
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« Antworten #7 am: Oktober 03, 2004, 16:26:13 »

Zitat von: szdd
...in dem Voigt Hitler als "großen Staatsmann" pries und die Bundesrepublik als "illegitimes System" abkanzelte, das "abgewickelt" werden müsse...


Hitler als Staatsmann ist wirklich ein Lacher. Einer der seine Staatsgäste auf dem Obersalzberg empfängt, ist doch nicht ganz dicht, oder?

Über die Aussage zur BRD kann man geteilter Meinung sein. Ist das System, in dem sich die Parteien und die Medien den Staat zum Untertan machen, nur vorgegebene Meinungen gültig sind, wo nur die Parteien, die seit Jahren Mist bauen, gewählt werden dürfen, wo Großkonzerne ihre Verluste steuerlich geltend machen können und damit den Steuerzahler belasten und nebenher einen Standort nach dem anderen in Deutschland schließen, wo Manager nach dem sie ihren Konzern an die Wand gefahren haben, Millionen-Abfindungen bekommen, wo Gewerkschafter nur noch ihre Klientel bedienen und die Arbeitslosen im Stich lassen, wo Minister beim Abspielen der Hymne (Trittin) die Hände in den Taschen haben, wo den Menschen ungefragt eine Esperanto-Währung aufgedrückt wird und gegen den Willen der meisten Deutschen die Türkei hoffähig für die EU gemacht wird, wo ein deutscher Bundeskanzler seine eigenen Landsleute im Ausland schlecht macht usw. wert verteidigt zu werden. Ich meine NICHT!!
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szdd
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« Antworten #8 am: Oktober 04, 2004, 07:29:14 »

Ich meine das ebenfalls - nur frage ich mich, was nützt das?

Man ertappt sich täglich dabei, wie man die Hand an die Stirn haut und sich fragt: Sind die alle vollkommen blöde geworden?

Der Kümmeltürke als Mitglied der EU und Ihr Ministerpräsidentwird von Schröder als hervorragender und fortschrittlicher Staatsmann geehrt?

Warum zur Hölle sind die Europäer wohl im Mittelalter zum Kreuzzug aufgebrochen? Antwort: Um den Muselmann zu bekämpfen!

Und warum mussten der Sachse und der Pole vom belagerten und brennenden Wien um Hilfe gebeten werden? Antwort: Um den Muselmann zu vertreiben und den Vormarsch ins Herz der zivilisierten Welt zu versperren!

Selbst in den vielen Jahrzehnten, in denen Türken nahezu den ganzen Balkan beherrscht haben, hat kein Mensch (zurecht) daran gedacht, dieses Gesindel als Europäer zu betrachten!

Der allerdings heute der Türke halb Europa als Sozialschmarotzer, Dönerverkäufer, Kleinkrimineller oder BMW-tieferleger unterwandert haben und sämtliche Wahlen (inklusive European Song Contest) beeinflussen können, benötigt die Politik dieses Wählerpotential (nachdem es einen deutschen Pass in Arsch geschoben bekommen hat).

Kanzler Schröder (und seinem Pferd Doris), Günter Verheugen und sämtlichen Grünen, wäre es zu wünschen, mal einem türkischen Knast den Gummiknüppel zu spüren (wie auch immer).
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« Antworten #9 am: Oktober 04, 2004, 10:14:32 »

Zitat von: szdd

Selbst in den vielen Jahrzehnten, in denen Türken nahezu den ganzen Balkan beherrscht haben, hat kein Mensch (zurecht) daran gedacht, dieses Gesindel als Europäer zu betrachten!


Warum eigentlich heute? Weil Schröder und Fischer eine Vision haben: Deutschland in den Abgrund zu manövrieren. Kein Wunder, daß die Amis so scharf darauf sind, daß die EU sich dieses Kuckucksei ins Nest holt. Weil damit eine massive Schwächung Europas einhergehen wird und die Weltmachtstellung der USA sichert und ausbaut. Wenn die Türkei Mitglied wird, sollte man ernsthaft darüber nachdenken, der EU den Rücken zu kehren. Das läßt sich allerdings mit den "etablierten" Parteien von heute nicht einmal diskutieren...

Zitat von: szdd

.... inklusive European Song Contest) beeinflussen können...


Der wird nicht nur von den Mittelmeer-Muslimen und ihren Verwandten in Deutschland zur Lachnummer, sondern auch von den sich selbst wählenden Slaven. Die Russen wählen die Ukrainer und umgekehrt, die Serben die Slowenen und sogar die Serben die Kroaten und umgekehrt. Vor Jahren haben die sich noch die Schädel eingeschlagen. Was sagt uns das? Bagaluden lassen eher davon ab, sich gegenseitig umzubringen als auch nur daran zu denken, eine Stimme für Deutschland abzugeben. Im übertragenen Sinne kann man bei den Türken mit deutschen Paß bemerken, daß ihnen Kemal Atatürk näher stehen als Theodor Heuß... Und das wird sich nie ändern! Und die SPD werden die auch nicht wählen. Höchstens die islamische Wohlfahrtspartei...

Zitat von: szdd

Kanzler Schröder (und seinem Pferd Doris), Günter Verheugen und sämtlichen Grünen, wäre es zu wünschen, mal einem türkischen Knast den Gummiknüppel zu spüren (wie auch immer).


So wie Verheugen ausschaut, hat er den Gummiknüppel... Na, lassen wir das... Der ist in meinen Augen das Paradebeispiel, wie abgehalfterte Politiker nach Europa gesand werden, um kein Unheil anzurichten und dann gerade ihre Profilneurosen auf dem Rücken der gesamten EU ausleben... Ich hoffe nur, daß es außerhalb von Deutschland Länder gibt, die vernünftig sind und diesen Unsinn nicht mitmachen. In Frankreich soll es eine Volksabstimmung geben. Die wären aber blöd, wenn sie den Beitritt der Türkei ablehnen... Zu ihnen kommen sie, die anatolischen Bauern, ja nicht... Und um Deutschland zu schwächen, wäre das die ideale Gelegenheit...
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« Antworten #10 am: Oktober 04, 2004, 10:45:28 »

So sieht es leider aus!

Es gibt eigentlich kein aktuelles politisches Thema, bei dem die Bundesregierung noch die Meinung bzw. den Willen des Volkes vertritt, geschweige denn meine Vorstellungen!!!

Diese ganze offensichtliche Scheiße macht einen richtig krank.
Der Staat hat kein Geld und macht Schulden, Arbeitslose werden geschröpft, aber deutsche Soldaten stehen am Hindukusch und "verteidigen" (für teures Geld) amerikanische Ölinteressen.
Die Türkei soll der EU beitreten dürfen, dabei steht noch nicht einmal fest wieviele Milliarden den Steuerzahler (insbesondere den deutschen) der Beitritt von Polen und den anderen Slawen-Ländern kosten wird.
Der deutsche Bundeskanzler maßt sich in aller Öffentlichkeit an, dem polnischen Ministerpräsidenten den Verzicht Deutschlands auf Enschädigung durch die Vertreibungen nach dem II. WK bekanntzugeben. Das zeugt neben Blödheit von geradezu aberwitzigem Größenwahn!
Die deutsche Wirtschaft ächzt und stöhnt seit Jahr und Tag der unheilvollen Regierung von Rot-Grün, die die Idiotie der Kohlregierung unglaublicherweise noch potenziert hat. Der Karstadt-Konzern baut 30.000 Mitarbeiter ab - wahrscheinlich hat man da auch schon gemerkt, dass es jetzt eine Pseudowährung namens Euro gibt...

Alles lächerlich hoch 10!

Was muss denn passieren, dass in diesem Mist-Staat endlich jemand aufwacht?
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« Antworten #11 am: Oktober 04, 2004, 15:29:07 »

Zitat von: szdd

Der deutsche Bundeskanzler maßt sich in aller Öffentlichkeit an, dem polnischen Ministerpräsidenten den Verzicht Deutschlands auf Enschädigung durch die Vertreibungen nach dem II. WK bekanntzugeben. Das zeugt neben Blödheit von geradezu aberwitzigem Größenwahn!


Die polnische Retourkutsche kam prompt. Der Sejm, das polnische Parlament, hat vor 14 Tagen fast einstimmig (eine Gegenstimme) beschlossen, an Deutschland Reparationszahlungen für die Verluste und Zerstörungen des II. Weltkrieges und die Zeit der Besatzung zu stellen. Ist das nicht witzig? Unsere Politiker kriechen den Polen in den Anus und zum Dank dafür, gibt es polnische nationalistische Töne. Das zeugt im übrigen für wenig Geschichtsbewußtsein in Warschau. Ich wäre ja dafür, wenn die Polen stattdessen Ostpreußen, Schlesien, Pommern und Danzig wieder rausrücken. Kleiner Hinweis: An die Ukraine, an Weißrußland, an Litauen und an Rußland die nach dem II. Weltkrieg weite Teile Polens kassierten und im Zuge des Hitler-Stalin-Pakts als Rote Armee einen Teil Polens besetzte, wurden keine Forderungen gestellt... Komisch, oder?
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« Antworten #12 am: Oktober 05, 2004, 07:27:30 »

Es kommt  noch besser. Unser aller Terroristenanwalt (Kanzler) war zu Besuch beim tschechischen Ministerpräsidenten Gross (typisch tschechischer Name) und hat diesem natürlich versprochen, dass der deutsche Verzicht natürlich auch für die Tschechei gilt.
Natürlich ist dem Kanzler der Deutschen das Schicksal derjenigen, die vom Resttschechen von Haus und Hof vertrieben, gefoltert und anschließend gedemütigt (die die nicht umgebracht wurden) vom Russen vergewaltigt wurden und dann in einem vollkommen (vom sogenannten Alliierten) zerstörten Schrumpfdeutschland ohne jeglichen Besitz ein neues Leben beginnen mussten, Scheißegal! Die Hauptsache ist Deutschland steht in der Welt als Deppenland da und der Tscheche kann sich an seinem höchsten staatlichen Gesetz: "Eduard Benes hat prinzipiell nur Gutes getan" erfreuen.

Natürlich ist es dem Kanzler ebenfalls egal, dass menschliches Leid sowieso nicht gegeneinander aufgewogen werden kann. Weil in Deutschland die Staatsdoktrin vorsieht, dass das Leid Deutscher quasi vernachlässigbar ist.
Der Deutsche ist ja schließlich selbst Schuld! Hat er doch sämtliche Kriege der letzten 500 Jahre verursacht und daher nichts anderes verdient.

Ich frage mich nur, wer und wann mal über solche Länder wie USA, Russland, Frankreich, Israel (um nur einige zu nennen) urteilen wird, die allesamt nach 1945 Kriege vom Zaum gebrochen haben.

...und noch eins am Rande unsere liebe Türkei, die ja so menschenfreundlich und vorbildlich ist, hält noch heute völkerrechtswidrig (wer weiss schon was das bedeutet) die Hälfte von Zypern besetzt...
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