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Autor Thema: Regierung will 3. Oktober als Feiertag streichen  (Gelesen 695 mal)
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bewett
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« am: November 03, 2004, 19:25:21 »

Meldung aus heute.t-online-Newsletter vom 03.11.04
Regierung will 3. Oktober als Feiertag streichen
Die Bundesregierung will den Tag der deutschen  Einheit als Feiertag
abschaffen und so das Wirtschaftswachstum  zusätzlich ankurbeln.


Man muß sich langsam schämen- ein Deutscher zu sein.
Rot-Grün macht uns nun endgültig lächerlich und zum dummen "August". Die im Ausland lachen sich doch kaputt, denn welches Land schafft schon seinen Nationalfeiertag ab?
Man kann doch seine eigene Identität nicht beseitigen wollen. Das mit dieser Maßnahme das Wirtschaftswachstum angekurbelt wird...da habe ich schon bessere Ausreden gehört.
Gibt es denn absolut keinen Nationalstolz in diesem Land mehr?                      
Aber es ist ja kein Wunder bei dieser Regierung...wenn es nach Schröder & Co gegangen wäre hätte es sowieso keine Deutsche Einheit gegeben.  
Vielleicht wäre das für viele Ostdeutsche auch besser gewesen?!
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« Antworten #1 am: November 03, 2004, 20:25:08 »

Zitat von: bewett
Man muß sich langsam schämen- ein Deutscher zu sein.
Rot-Grün macht uns nun endgültig lächerlich und zum dummen "August". Die im Ausland lachen sich doch kaputt, denn welches Land schafft schon seinen Nationalfeiertag ab?


Wundert Dich das wirklich? Das ist typisch für die Europa-Lemminge... Ich wäre dafür den 1.Mai abzuschaffen... Wenn schon ein Feiertag dran glauben muß, dann der... Aber als wenn die Wirtschaftsprobleme so gelöst wären...


Zitat von: bewett

Gibt es denn absolut keinen Nationalstolz in diesem Land mehr?


Nicht von offizieller Stelle. Das ist von ehemaligen Trotzkisten, Maoisten, Kommunisten, RAF-Unterstützern und anderen linken Krawallbrüdern seitens Rot-Grün auch nicht zu erwarten...

Zitat von: bewett

Vielleicht wäre das für viele Ostdeutsche auch besser gewesen?!


Ich weiß nicht. Wenn ich jetzt die Bilder von 1989 sehe, denke ich mir, daß man der Zone vielleicht nicht das Parteiensystem und den Bürokratenstaat der maroden BRD hätte überstülpen sollen... Aber wir sind nun einmal EIN Land... So oder so...
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bewett
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« Antworten #2 am: November 04, 2004, 08:52:40 »

Zitat
Nicht von offizieller Stelle. Das ist von ehemaligen Trotzkisten, Maoisten, Kommunisten, RAF-Unterstützern und anderen linken Krawallbrüdern seitens Rot-Grün auch nicht zu erwarten...


Richtig, aber es gibt doch auch jede Menge "anständige Deutsche".
Warum geht kein Aufschrei der Empörung durch das Land?
Diese Gleichgültigkeit kann mich verrrückt machen.
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« Antworten #3 am: November 04, 2004, 08:56:13 »

Zitat von: bewett
Richtig, aber es gibt doch auch jede Menge "anständige Deutsche". Warum geht kein Aufschrei der Empörung durch das Land?
Diese Gleichgültigkeit kann mich verrrückt machen.


Den Aufschrei gibt es in diesem Land (und diesem Europa) ohne Werte, wenn irgendeiner etwas gegen Schwule sagt...  Evil or Very Mad
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szdd
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« Antworten #4 am: November 04, 2004, 10:18:31 »

Der Tabuthemen kennt die political correctness viele, nicht nur Schwule!

Ich kenne kein Land, dass seinen Nationalfeiertag abschafft und auch noch denkt es könnte die marode Finanzpolitik damit sanieren - am 01.April könnte man darüber lachen...

Ein Aufschrei in diesem Land? Ich erinnere mal an Hartz IV, die Proteste gingen ein paar Wochen, dann hatte keiner mehr Lust dazu...Den Leuten geht es zu gut - die Mehrheit hat es nicht nötig und ist zu blöde...

Wer glaubt, ohne einschneidende Veränderungen gehts hier jemals wieder aufwärts tut mir leid! Bürokratie, Korruption, Beamtentum, Postenfilz, Gewerkschaften, Lobbyisten, Parteien haben das Land im Würgegriff - eine Demokratie existiert nicht - welcher Deutsche wollte Hartz, Rechtschreibreform, Ökosteuer, Euro, Dosenpfand, EU-Osterweiterung und und und?
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« Antworten #5 am: November 04, 2004, 10:46:49 »

Zitat von: szdd
Ich kenne kein Land, dass seinen Nationalfeiertag abschafft und auch noch denkt es könnte die marode Finanzpolitik damit sanieren


Eben. In keinem Land der Welt würde irgendeiner auf so etwas kommen. Wenn wir einen Beweis benötigen, daß wir Deutsche nichts mit uns und der Vergangenheit anfangen können, dann reicht der Hinweis auf den Tag der deutschen Einheit, der nun abgeschafft werden soll... Gerade jetzt 15 Jahre nach der Maueröffnung kommt es einem beim Gedanken an die Einheitsverhinderer, die jetzt an der Macht sind, hoch...  Evil or Very Mad
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szdd
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« Antworten #6 am: November 04, 2004, 10:57:43 »

Wir werden uns noch alle dumm anschauen...Für die Zukunft kann man nur schwarz sehen...

Es lebe unsere Super-Demokratie - in Sachsen bekommt die SPD lumpige 9% der Stimmen (bei 50% Wahlbeteiligung) ist aber an der Regierung beteiligt und stellt zwei Minister. Das ist doch krank!

Bescheuerte Umweltschützer zerstören die Energieversorgung und die wirtschaftliche Basis des Landes...rote Genossen stossen arme Arbeitslose in den Abgrund...die schwarzen Parteifreunde würden dem armen Arbeitslosen bevor sie ihn in den Ruin stürzen am liebsten noch einen Stein um den Hals binden...FDP-Schwuletten propagieren überflüssigen Liberalismus...und eins haben alle gemeinsam- das persönliche Wohl ist das Hauptanliegen...
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« Antworten #7 am: November 04, 2004, 16:00:09 »

Zitat von: szdd
Wir werden uns noch alle dumm anschauen...


Das machen wir doch schon jetzt. Mal sehen mit welcher "patriotischen" Maßnahme Eichel das nächste Finanzloch stopfen will... Ich kann mich noch erinnern, als der Finanzminister seinen Haushalt vorgestellt hat. Jeder Experte hat ihm gesagt, daß seine geplanten Einnahmen hinten und vorne nicht stimmen können... Ein Grauen...
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szdd
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« Antworten #8 am: November 04, 2004, 16:27:17 »

Wie hat es neulich ein Prof. der FU Berlin im Radio ausgedrückt, als es um die Zusammenarbeit von NPD und DVU bei künftigen Bundestagswahlen ging: "Wir haben im Prinzip Glück, dass kein neuer Hitler in Sicht ist..."

Sagen wir es mal anders - die Politik versagt und irgnoriert bewusst den Volkswillen und negiert die Vernunft!
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« Antworten #9 am: November 04, 2004, 18:22:00 »

Zitat von: mirkowe
Den Aufschrei gibt es in diesem Land (und diesem Europa) ohne Werte, wenn irgendeiner etwas gegen Schwule sagt...

Wirklich war, wenn es um Schwule geht, dann ist die Resonanz im Bundestag größer als bei Themen, in denen es um die Nation geht. Kein Wunder bei dem Schwulen- und Lesbenanteil.
Zitat von: szdd
"Wir haben im Prinzip Glück, dass kein neuer Hitler in Sicht ist..."  

Noch nicht....
Man muß kein Historiker sein oder in Geschichte besonders belesen sein, aber Parrallelen zum Anfang der 30 ziger Jahre in Deutschland sind unübersehbar.
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« Antworten #10 am: November 04, 2004, 18:56:31 »

Ist das nicht ein wunderbarer Staat, der einen Nationalfeiertag abschafft?  puke_r Ich denke nicht das es unsere Wirtschaft erkennbar voran bringen wird. Auf alle Fälle sieht man, wie die Regierung zur Einheit steht.  Evil or Very Mad

Frank.
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« Antworten #11 am: November 04, 2004, 18:57:25 »

Zitat von: mirkowe
 
Ich wäre dafür den 1.Mai abzuschaffen...

bin ich auch dafür, da es ja sowieso keine Arbeit gibt . Sad
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mirkowe
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« Antworten #12 am: November 04, 2004, 19:01:19 »

Die Parallelen sind zwar vorhanden, aber vergleichbar ist es nicht. 1929 bis 1933 waren Hitler und die NSDAP bekannt und hatten in Deutschland einen Anteil von rund 25 Prozent der Wähler zu verzeichnen. Die Misere in der Wirtschaft war vor allen Dingen aufgrund der schlechten sozialen Lage vieler Bevölkerungsteile "fühlbarer" und daher schlimmer... Allerdings sind die Leute heute genauso lenkbar wie damals. Zeichen dafür sind die leichte mediale Beeinflußbarkeit und die Hinnahme vieler Zumutungen, die eindeutig gegen das Land gerichtet sind. Aber solange es keine entsprechende Anti-Propaganda gibt wird sich nichts ändern. Die am meisten wahrgenommen Medienmacht ist nun einmal die des Fernsehens und die berichtet bei richtungsgebenden Themen (EU, EU-Erweiterung, Euro, USA, Afghanistan, NPD, Hartz IV, Ökosteuer usw.) konformistisch. Eine europaskeptische Meinung beispielsweise gibt es weder im Parlament, noch in der medialen Landschaft... Das Grundübel der BRD ist der mangelhafte Pluralismus bei wichtigen Themen. Gegenmeinungen (und seien sie noch so fragwürdig...) werden nicht zugelassen. Dies ist typisch deutsch.

Wir sind erst normal, wenn jemand in der Öffentlichkeit sagen kann, daß ihm Europa am Arsch vorbei geht... Da das nicht passieren wird, sind wir dazu verdammt von Schröder, Fischer, Merkel und Konsorten ausgenommen zu werden...

Da bleibt nur eines: Ich wähle beim nächsten Mal die Kehrseite dieser Demokratie!
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« Antworten #13 am: November 04, 2004, 19:19:27 »

Zitat von: frank
Auf alle Fälle sieht man, wie die Regierung zur Einheit steht.

der Osten ist doch sowieso nur noch ein Klotz am Bein - da es nichts mehr zu holen gibt... Wozu brauchen wir dann noch einen Tag der Einheit?
Was für eine Einheit überhaupt..... Question
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« Antworten #14 am: November 05, 2004, 10:07:10 »

Alles was gesagt wurde ist richtig. Aber Besserung ist nicht in Sicht. Die Misere wird in Zukunft größer werden, das ist klar!
Nenne mir jemand auch nur eine positive politische Leistung seit der Wiedervereinigung - mir fällt nur negatives ein.

Das beste Beispiel dafür, wie es um unsere Demokratie bestellt ist, wird aktuell geliefert: Rot/Grün will angeblich, dass Volksentscheide möglich sein sollen, im dem sicheren Wissen, dass CDU/CSU dies 100%ig ablehnen werden (2/3 Mehrheit wird gebraucht). Dennoch wird die Diskussion entfacht, mit dem Hintergrund: "Uns kann keiner was vorwerfen, die Opposition hats abgelehnt..." damit sammelt man bei der doofen Bevölkerung Pluspunkte, weil niemand kapiert, das dieses Thema von vorn herein als Täuschungsmanöver inszeniert wurde. Die Politik wird sich mit Mitbestimmungsrechten doch nicht ihre Macht schmälern und vielleicht noch Besitzstand opfern...Da sind sich doch alle einig.
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